Suchfunktion

Revisionsverwerfung

Datum: 07.04.2015

Kurzbeschreibung: Revisionsverwerfung im Strafverfahren vor dem 1. Großen Strafkammer des Landgerichts Mosbach am 15.12.2014, um 9.00 Uhr wegen versuchten Diebstahls in Tatmehrheit mit Wohnungseinbruchsdiebstahl

Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Mosbach wurde mit Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 26.03.2015 als unbegründet verworfen. Die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revsionsrechtfertigung hat keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben. Das Urteil ist jetzt rechtskräftig.

Anlage

Pressemitteilung vom 15.12.2014

Terminergebnis: Strafverfahren vor dem 1. Großen Strafkammer des Landgerichts Mosbach am 15.12.2014, um 9.00 Uhr wegen versuchten Diebstahls in Tatmehrheit mit Wohnungseinbruchsdiebstahl

Der Angeklagte wurde wegen Wohnungseinbruchdiebstahls und des versuchten Diebstahls zu der Gesamtfreiheitsstrafe von 5 Jahren und 10 Monaten verurteilt.

Der Haftbefehl des Amtsgerichts Mosbach bleibt in Vollzug. 

Die Staatsanwaltschaft hatte die Verhängung einer Gesamtfreiheitsstrafe von 6 Jahren und 6 Monaten sowie die Aufrechterhaltung des Haftbefehls gefordert. Die Verteidigung hatte eine Gesamtfreiheitsstrafe von 3 Jahren gefordert.

Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Anlage

Pressemitteilung vom 02.12.2014

Terminvorschau: Die Staatsanwaltschaft Mosbach wirft dem 36-jährigen serbischen Angeklagten vor, zur Finanzierung seines zukünftigen Lebensbedarfs in bewusstem und gewolltem Zusammenwirken mit drei unbekannten Tätern folgende Taten verübt zu haben:

Am 08.01.2014 hätten der Angeklagte und ein unbekannter Mittäter aus einer Gaststätte in Tauberbischofsheim einen dort stehenden Zigarettenautomaten herausgetragen, um diesen in einem von dem dritten Mittäter geführten Pkw abzutransportieren und samt Inhalt für sich zu behalten. Da der Gastwirt auffälliges Tun bemerkt und den Angeklagten angesprochen habe, hätten der Angeklagte und der unbekannte Mittäter den Automaten abgesetzt und die Flucht ergriffen.

Zwischen dem 21.06.2014, 19.00 Uhr, und dem 23.06.2014, 13.00 Uhr, hätten sich der Angeklagte und die unbekannten Mittäter zu einem Haus in Külsheim begeben, deren Eigentümer sich, wie dem Angeklagten bekannt gewesen sei, im Ausland aufgehalten hätten. Dort hätten sie ein Toilettenfenster aufgehebelt, seien in das Innere des Hauses eingedrungen, hätten dies gründlich nach werthaltigen Gegenständen durchsucht und 340,- € Bargeld an sich genommen. Mit einem gefundenen Tresorschlüssel hätten sie den Tresor des Anwesens geöffnet und daraus Münzen und Gold im Wert von mehr als 150.000,- €, Anstecker aus dem 2. Weltkrieg und Schmuck im Wert von ca.8.000,- € an sich genommen. Die Gegenstände hätten sie in einer Sporttasche abtransportiert. Am 30.06.2014 habe der Angeklagte die Münzen in Frankfurt bei einer Münzhandlung zu einem Preis von 4.800,- € verkauft. Einen Teil des Schmucks habe der Angeklagte seiner nichtsahnenden  Ehefrau geschenkt.

Der Angeklagte gilt bis zu seiner rechtskräftigen Verurteilung als unschuldig.

Fußleiste